Häufige Fragen

Gibt es bei den Schleifarbeiten Staub?
Nein, die Flächen werden feucht geschliffen. Das bedeutet, daß das von den Schleifwerkzeugen abgetragene Steinmehl mit Wasser gebunden wird. Es entsteht eine Schleifschlämme, die partiell immer wieder mit einem Naßsauger abgesaugt wird.

Wie groß ist die Lärmemission?
Die Lärmentwicklung ist abhängig vom jeweiligen Arbeitsgang. Beim Grobschliff (Planschliff) ist der Lärm am größten . Bei den Feinschliffgängen ist die Lärmentwicklung so gering, dass er in angrenzenden Bereichen, hinter verschlossenen Türen nicht als störend empfunden wird. Etwas lauter sind die Handmaschinen die zur Randbearbeitung und teilweise auf Treppen genutzt werden.
Lärm bereiten jedoch die Naßsauger, mit denen in Abständen von 5 bis 15 min jeweils für ca. 1 Minute die Schleifschlämme von den Flächen abgesaugt wird.

Können die Flächen während der Arbeiten begangen werden?
In großen Eingangsbereichen werden die zu bearbeitenden Flächen abgesperrt, die Restflächen können ohne Einschränkungen genutzt werden.
In Treppenhäusern wird bei Bedarf (kein Aufzug vorhanden) halbseitig gearbeitet. Das Treppenhaus kann somit immer begangen werden.

„Versiegelung“ des Bodens?
Die Steinböden werden in der Regel nicht „versiegelt" sondern imprägniert. Unter einer Versiegelung verstehen wir das Absperren des Steins durch eine zusätzliche Schicht, die aufgebracht wird. Zum Einen (einen?) laufen sich diese Schichten schnell wieder ab und binden Schmutz, zum Anderen (anderen?) wird die Steinoberfläche dicht abgeschlossen, eine Dampfdiffusion des Belag-Materials ist nicht mehr möglich.

Wie kann ich meinen Boden schützen?
Wir empfehlen lösungsmittelhaltige oder lösungsmittelfreie Imprägnierungen von namhaften Herstellern wie Moeller Chemie oder Lithofin. Diese Imprägnierungen mit wässriger Konsistenz dringen in den Stein ein, und vermindern je nach Produkt, die Wasser-, Schmutz-, oder Öl- Aufnahme des Steins.

Wie lange bleibt der Glanz des Bodens erhalten?
Grundsätzlich ist zu sagen, daß die durch uns bearbeiteten Flächen ebenso lange ihr Erscheinungsbild behalten, wie der ursprünglich neu verlegte Boden.
Eine genaue Angabe über den Erhalt der glänzenden Oberflächen kann jedoch nicht gemacht werden, da das sehr stark von der Nutzung der Flächen und vom Schmutzeintrag abhängt.
Grundsätzlich sollten nach den Gebäudeeingängen sogenannte Sauberlaufzonen in die Belagsflächen integriert werden, um möglichst viel abrasive Schmutzteile von den Schuhen zu entfernen.

Wie rutschsicher ist der Boden nach dem Schleifen?
Die Rutschsicherheit des Bodens hängt vom Glanzgrad ab, der gewünscht wird. Je höher der Glanzgrad, desto weniger Poren hat die Steinoberfläche und somit verringert sich die Rutschsicherheit.
Die in öffentlichen Bereichen geforderte Bewertungsgruppe für Eingangsbereich von R9, ist mit glänzenden Böden nicht zu erzielen. Hier gibt es in der Regel einen Konflikt zwischen der geforderten Rutschicherheit und dem gewünschten Erscheinungsbild. Durch chemische Maßnahmen kann die Rutschsicherheit erhöht werden (siehe Verbesserung der Rutschsicherheit). Auch gibt es die Möglichkeit die Rutschsicherheit des Bodens durch sogenannte Satinierung (??) erheblich zu erhöhen. Dadurch wird auch die geforderte R9 erreicht.

Wann ist bei einer Gesamtsanierung der richtige Zeitpunkt für die Schleifarbeiten?
Wir empfehlen die Durchführung der Schleifarbeiten zu einem sehr späten Zeitpunkt, um Beschädigungen an den Böden durch Handwerker zu vermeiden.
Da durch unsere Arbeiten kein Staub entsteht, und die benachbarten Boden- und Wandflächen mit Folie abgeklebt und geschützt werden, gibt es keine Beeinträchtigung und Beschädigung der Bausubstanz.

Was kostet es, meinen Boden „abzuschleifen“?
Pauschale Angaben machen wir sehr ungern, da die Bearbeitungskosten nicht nur vom Belagsmaterial sondern auch immer sehr stark vom Zustand des Bodens und der Örtlichkeit abhängen.
Hat der Boden tiefe Kratzer, wie sind die Platten verlegt, gibt es große Über- und Unterzähne, sind die Flächen stark verwinkelt oder handelt es sich um große zusammenhängende Flächen oder muß um Einbauten angearbeitet werden? Alle diese Fragen beeinflussen den Bearbeitungspreis.
Wir erarbeiten nach vorheriger Objektbesichtigung grundsätzlich ein schriftliches, verbindliches Angebot.


Sind vor dem Schleifen vorhandene Flecken im Stein nach dem Bearbeiten noch sichtbar?
Diese Frage kann nie eindeutig beantwortet werden, da nicht feststellbar ist, wie tief Verschmutzungen in den Belag eingedrungen sind. Insbesondere bei stark saugenden Materialien wie Sandstein, Travertin, Marmor und Gneisen muß davon ausgegangen werden, daß die Verschmutzungen tief in das Material eingedrungen sind.

Können Einbauten im Objekt bleiben (z.B. Einbauküche)?
Einbauten werden vor Beginn unserer Arbeiten durch Abkleben mit Folie geschützt. In Randbereichen zu empfindlichen Einbauten wird mit kleinen, leichten Handgeräten gearbeitet, um Beschädigungen zu vermeiden.

Können Steinböden, die mit Teppich oder PVC beklebt waren, wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt werden?
Kleber- und Spachtelmassenreste werden im Grobschliffgang vollständig entfernt. Nach Fertigstellung der Schleif- und Polierarbeiten zeigt sich der Boden in seinem ursprünglichen Erscheinungsbild.

Müssen imprägnierte Steinböden und Arbeitsplatten nachbehandelt werden?
Eine Imprägnierung verliert mit der Zeit ihre schützende Wirkung. Je nach Material, Nutzung und Einbausituation (Innen Außen), sollte die Flächen je nach Herstellervorschrift in Abständen von zwei bis fünf Jahren nachimprägniert werden.